Klappern gehört zum Handwerk und wenn einer klappern kann, dann ist das Apple mit seinem (Hand-)Werk iPhone. Nicht nur, dass ganz tief in die Trickkiste gegriffen wird, nein, die ersten Werbevideos lassen den Technikästheten mit der Zunge schnalzen, wenn auch hinlänglich bekannt ist, dass die Technikführerschaft* offenbar gar nicht angestrebt wird:
Wenn man sich das/die Videos so ansieht, fällt dem mobile Internet affinen Betrachter verstärkt die Bedienung des Geräts ins Auge: es wird mit den Fingern ohne Stift gearbeitet.
Das bringt mich auf den Trichter, dass das Bedien- und Navigationskonzept von mobilen Internetseiten, die vom iPhone angezeigt werden, auch in dieser Richtung angepasst werden sollte: als Nutzer eines Windows mobile basierten PDA-Telefons mit Touchscreen und UMTS (im Gegensatz zum iPhone) möchte auch ich mit den Fingern die mobile Webapplikation nutzen, statt den Stift zu bemühen! Dazu muss man sich allerdings zunächst auf den beschwerlichen Weg der Erkenntnis begeben, dass mobile Seiten nicht einfach eine simple Transformation von Standardinhalten sein kann, sondern eine sinnvolle Reduktion der Inhalte und Optionen auf die mobilenNutzungssituation sein muss.
[Update 05.06.2007]
Und schon reagiert HTC, der Hersteller einer Großzahl von Windows Mobile Geräten, mit einem Gerät, das explizit ohne Stylus bedient werden kann.